Sagenhaftes Weserbergland

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Fachwerkstraße

Image Die Arbeitsgemeinschaft Historische Fachwerkstädte ist ein Zusammenschluß von rund 80 hessischen und niedersächsischen Städten, deren historische Tradition sich unter anderem in einem bedeutenden Fachwerkbestand ihrer Stadtkerne niederschlägt.
Dazu gehört auch die Realisierung des Projektes "Fachwerkstraße", die sich im Endstadium möglichst über ganz Hessen und Niedersachsen erstrecken und dem interessierten Besucher ein breites Spektrum fachwerkgeprägter Baukultur erschließen soll.

Start / Ziel: Alfeld / Stade
Länge: ca. 400 km
Eigenschaft: PKW-Route

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Die Fachwerkgebäude Niedersachsens werden bestimmt vom ländlichen Einhaus, mit Mensch, Vieh und Ernte unter einem Dach, mit einem großen Tor zur Straße, das die Diele erschließt, den Viehställen rechts und links der Diele und dem Wohnteil auf der Rückseite der Häuser. Parallel dazu haben sich in den Städten mehrstöckige Häuser entwickelt, die aber vielfach näher mit den Hallenhäusern verwandt sind. Insbesondere in der Renaissance wurden in Niedersachsen architektonisch reiche Fachwerkgebäude mit umfangreichem Schnitzwerk, ja ganzen "Bildprogrammen", erstellt.

Im vorderen Bereich des Erdgeschosses befindet sich die gute Stube, in der mittleren Zone Eingang, Treppe und Küche und in der hinteren Zone Kammern. Bei zweigeschossigen Häusern wiederholt sich die Aufteilung. Die Funktionen, wie Viehställe und Erntelager, sind vor allem bei größeren Gehöften in getrennten Gebäuden untergebracht.

Das Baugefüge Fachwerk - nach dem Zweiten Weltkrieg schon fast totgesagt - erlebt seit den späteren 70er Jahren neuerlich eine "Wiedergeburt". Eigentümer und Bewohner wie Städte und Gemeinden haben den Wert historischen Fachwerks als individuelle Handwerksschöpfungen wie auch unwiederholbaren Beiträgen zur Stadt- und Dorfgestaltung erkannt. Fachwerk wird wieder geschätzt und dementsprechend gepflegt, bauunterhalten und saniert. An vielen Stellen und mit verschiedenen Programmen initiieren die Gemeinden Fachwerksanierungen, helfen Bund, Länder und Gemeinden den privaten Eigentümern bei der Sanierung ihrer Fachwerkbauten.

Kontakt: Geschäftsstelle im Deutschen Zentrum für Handwerk und Denkmalpflege,
Probstei Johannesberg Fulda
36041 Fulda
Tel.: 0661/4953-133