Sagenhaftes Weserbergland

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Für Genießer: Zu Fuß durchs Weserbergland
Geschrieben von (roh)   

Dewezet-Serie / Wanderwege für alle Ansprüche: Vom Pilgerweg bis zur kleinen Bergtour

Wandern im Weserbergland
Foto: pr
„Wandern hält fit!", betont Heinrich Kreymeyer und zeigt auf einer seiner vielen Wanderkarten, welche Wege er bereits bewältigt hat. Mit diesem Credo steht der Vorsitzende des Hamelner Wandervereins im Weserbergland keineswegs alleine da. Schließlich bieten Berge und Täler hier Wanderern ein Wegenetz, das allen Ansprüchen gerecht wird.

Für Einsteiger und Familien eignen sich besonders kurze Routen wie die im Solling zum Campingplatz Schönhagen über das Forsthaus Steinborn und zurück. Die 130 Meter Höhenunterschied lassen sich bequem in zwei Stunden bewältigen. Der Freizeitsee und der Erlebniswald, in dem es neben Naturspielplatz, Baumhaus, Barfußpfad noch viel mehr Spannendes zu entdecken gibt, bieten gerade für Kinder ein interessantes „Rahmenprogramm". Vorsicht ist grundsätzlich bei Wegen geboten, die über felsiges oder stark abfallendes Gelände führen, wie zum Beispiel die Wanderung auf dem Ithkamm. Zudem: Wer sich und seine Leistungsfähigkeit noch nicht einschätzen kann, der sollte bei der Vorbereitung darauf achten, dass Abkürzungen möglich sind. Für erfahrene Wanderer stellen mehrtägige Wanderungen eine größere Herausforderung dar (Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten in der Karte rechts). Den Spuren der Zisterziensermönche folgt der historische Pilgerweg 300 Kilometer lang zwischen Loccum und Volkenroda in Thüringen.

Der Verein „Weserbergland Tourismus" bietet mehrtägige geführte Wanderungen dieses Weges an, von denen eine von Hameln über Bodenwerder und das Kloster Amelungsborn nach Uslar führt. „Unser vordringliches Ziel der nächsten Jahre aber", sagt Petra Wegener, Geschäftsführerin des Vereins, „ist der Ausbau des Weserberglandweges." Auf einer Länge von 120 Kilometern soll dieser dann nicht nur für den Fremdenverkehr eine Attraktion sein, sondern auch den heimischen Familien einen Anreiz bieten, das Weserbergland wandernd zu erkunden. Der Fernwanderweg mit dem wenig attraktiven Namen „E1", der von Grövelsjön in Schweden bis nach Castelluccio di Norcia in Italien reicht, führt ebenfalls durch das Weserbergland. Der insgesamt mehr als 4900 Kilometer lange Weg gilt unter Wanderern als eine der attraktivsten Routen überhaupt und vermittelt auf dem 18 Kilometer langen Teilstück von Bad Münder über den Süntelturm nach Hameln ein besonders schönes Wandererlebnis. Rücksichtnahme ist wichtig Ein Geheimtipp ist die Wanderung von Höxter aus hinauf zum Wartturm. Zwar ist der Weg mitunter beschwerlich, dauert drei bis vier Stunden, wird aber durch den Blick auf diesen märchenhaften Turm entschädigt. Klaus Gottschalk aus Extertal und Thomas Schreiber aus Berlin haben übrigens sämtliche Türme des Weserberglandes besucht und auf ihren Internetseiten die verschiedenen Routen dokumentiert. Die Adresse: www.turmbesteiger.de. Heinrich Kreymeyer vom Hamelner Wanderverein weist darauf hin, dass für ihn beim Wandern nicht nur der gesundheitliche Aspekt, sondern auch das gesellige Miteinander eine entscheidende Rolle spiele.

Bei Gruppenwanderungen beobachtet der Rentner immer wieder das gleiche Phänomen: „Die schnellsten Wanderer warten zwar auf die langsameren, aber wenn die herangekommen sind, wird vorne schon wieder losgestürmt!" Gruppenwanderungen sollten sich immer an den schwächsten Mitgliedern der Gruppe orientieren und Pausen unbedingt einhalten. Vielleicht gilt ja auch, wenn es um das rücksichtsvolle Miteinander geht, das alte Goethe-Wort: „Was ich nicht erlernt habe, das habe ich erwandert."

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( Quelle: DEWEZET )

 


Weser bei Hameln Tündersche Warte
Die Weser bei Hameln - Tündersche Warte