Sagenhaftes Weserbergland

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Mit dem Kanu auf großer Fahrt

Paddeltouren in unserer Region

Weserbergland (kv). Von Hameln bis Hannoversch Münden ist die Weser ein wahres Paddler-Paradies. Zwischen den Wehren in diesen Städten bietet der Fluss ganze 135 Kilometer lang freie Fahrt.
Wer auf eigene Faust mit seinem Paddelboot auf Wanderfahrt gehen möchte, ist gut beraten, wenn er sich das deutsche Flusswanderbuch beim Deutschen Kanuverband (www.kanu.de) besorgt. Kurz und präzise sind die Beschreibungen sämtlicher Gewässer in Deutschland, auf denen gepaddelt werden kann und darf.

 Hier einige Vorschläge für attraktive Kanutouren weserauf- und weserabwärts:
Die Tagestouren-Klassiker in unserem Gebiet: Auf der Weser von Polle nach Bodenwerder, von Bodenwerder nach Hameln oder von Hameln nach Rinteln. Die Emmer, die Nethe, die Diemel und die Werre sind kleinere Paddelflüsse in weiteren Region.
Die Strecke Polle-Bodenwerder ist 19 Kilometer lang. Sie ist für Anfänger und Familien mit Kindern genau richtig, insbesondere dann, wenn man den folgenden Spruch erfahrener Kanuten berücksichtigt: „Auf der Weser ist immer Gegenwind". Wer in Polle beginnt, kann direkt an der Weser einkehren. An Wochenenden lädt das Café in Rühle zu einer Pause ein.
Auf der Tagestour Bodenwerder-Hameln (24 km) bieten viele Orte Einkehrmöglichkeiten mit Anlegern: Bodenwerder, das Gut in Hehlen, Hajen, Grohnde, Latferde, Hagenohsen und auch die Rattenfängerstadt selbst.
Eine dritte bequeme Tagestour führt von Hameln nach Rinteln (28 km). Startpunkt kann der Kanu-Club Hameln sein. Dann muss die Weser möglichst noch vor der alten Eisenbahnbrücke überquert werden. Dabei ganz dicht am Westufer entlangfahren und direkt hinter der großen Schleuseneinfahrt die kleine Einfahrt zur Bootsrutsche finden! Wer diese verpasst, ist verloren, denn wenige Meter hinter der Zufahrt zur Bootsrutsche befindet sich das gefährliche Wehr. Anleger mit Einkehrmöglichkeiten findet der Kanut an der Wehrberger Warte (km 138,2), in Fuhlen, Großenwieden und in Rinteln.
Insbesondere im Frühjahr, wenn die Emmer noch viel Wasser führt, lädt dieser romantische Wiesenfluss zu einer Paddeltour ein. Das „Deutsche Flusswanderbuch" empfiehlt das Waldrestaurant „Fischanger" als Einstiegspunkt, es liegt direkt unterhalb des Emmer-Stausees. Unterwegs lädt das Schloss Hämelschenburg zu Pause und Einkehr ein. Im Flusswanderbuch liest man, welche der acht Wehre oder Staustufen bis zur Mündung der Emmer in die Weser mit dem Paddelboot befahrbar sind oder auf welcher Uferseite man sein Boot am besten umtragen kann. Vom Restaurant Fischanger bis zur Emmermündung sind es 27 Kilometer. Sechs weitere Kilometer fährt man dann noch bis zum Bootshaus des Hamelner Kanu-Clubs, wo man am besten aussteigt.
Schwimmwesten sind für Erwachsene empfehlenswert, für Kinder sind sie Pflicht. Übrigens, für die Bundeswasserstraße Weser gilt die 0,5 Promille-Grenze. Also Vorsicht mit Alkohol am Palddel!Tipps Zur Zeit führt der Hamelner Kanuclub jeden Dienstag von 18 bis 20 Uhr einen Kurs „Kajak und Kanadier für Einsteiger" durch. Der Kurs ist kostenlos. Wechselkleidung wird empfohlen. Bei Fragen: Udo Pabst, Telefon: 0174/5111 566.

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(Quelle: DEWEZET)