Euroroute R1

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Von Blankenburg aus kann man in Verbindung mit dem Besuch der Burgruine Regenstein das ca. 16 km entfernte Halberstadt erreichen.

In Halberstadt ist in erster Linie der über 500jährige hochgotische Dom beachtenswert. Der Domschatz weist auch Kostbarkeiten byzantinischen Ursprungs auf. Wertvolle textile Schätze sowie drei erhaltene romanische Bildteppiche und ca. 90 liturgische Gewänder zeugen von einem einzigartigen Bestand. Im "Gleimhaus", das Museum Heineanum, sind über 17.000 Vogelpräperate ausgestellt. Die dreischiffige Hallenkirche St. Martini, das Park- und Jagdschloß Spiegelsberge sind sehenswerte Ziele für jeden.

Auch ein Abstecher nach Quedlinburg ist nicht weit. Die 1000jährige Stadt bietet eine Fülle von Eindrücken, sowohl auf dem Burggelände als auch in der Innenstadt. Berühmt ist der Quedlinburger Fachwerkbau wie z. B. der Ständerbau in der Worthgasse oder Fachwerkhäuser am Marktkirchhof und in der Marktstraße aus dem 15. - 18. Jahrh. Im Herzen der Stadt ist der Marktplatz mit dem Rathaus und dem ihn bewachenden Roland.

Über das Schwefelheilbad Suderode erreicht man sodann Gernrode und eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke Norddeutschlands, das Stift von Gernrode. Der "Fürstenweg" führt durch den Wald nach Ballenstedt. 5 km vor Ballenstedt sieht man linker Hand die Roselburg, anfang dieses Jahrhunderts als Burganlage errichtet.
Es dauert nicht lange und man erreicht das Schloß von Ballenstedt. Die alte anhaltinische Residenzstadt wird in der Oberstadt durch das Schloß und den Schloßpark geprägt. Das Schloßtheater wurde durch Franz Liszt bekannt. Eine Allee führt in die Unterstadt mit dem sehenswerten Rathausplatz und dem alten Markt.

Von Meisdorf, dem Tor zum Senketal ist es nicht weit zur Burg Falkenstein, hoch über dem Senketal. Eine typische "Ritterburg", 1120 erbaut. Aus- und Umbauten erfolgten in spätromanischer frühgotischer und spätgotischer Zeit.

Auf dem weiteren Weg nach Ermsleben streift man das Ruinengelände der Konradsburg, welche eine gute Aussicht bietet. Der R1 führt entlang der Selke nach Hoym und Gatersleben. Hier ist das Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung. Von hier aus betreut man das Naturschutzgebiet Hakel, welches große Bedeutung für den Vogelschutz hat.