Sagenhaftes Weserbergland

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Sagenhaftes Weserbergland

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Ferienhaus Meyer Weserbergland


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Hessisch Oldendorf

Kurzportrait

Imageim Landkreis Hameln-Pyrmont. 65-440 m ü. NN.

20.000 Einwohner.

Hessisch Oldendorf liegt im Naturpark Weserbergland idyllisch zwischen Wald und Weser und nur 10 km von der Rattenfängerstadt Hameln entfernt. Vielfältige Erlebnismöglichkeiten bieten Ihnen das Naturschutzgebiet Hohenstein, welches zu den schönsten Naturschutzgebieten im norddeutschen Raum zählt (Felsformation mit 50 m steil abfallenden Klippen); das über 1000jährige Stift Fischbeck im gleichnamigen Stadtteil; der Münchhausen-Hof (im Stil der Weserrenaissance) in der Kernstadt; zahlreiche alte Fachwerkhäuser und romanische Dorfkirchen und der größte natürliche Wasserfall Niedersachsens, der bei Langenfeld 15 Meter in die Tiefe stürzt.

Hessisch Oldendorf ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die nähere Umgebung wie z. B. Hameln, Bückeburg, Bad Pyrmont.

Ausgedehnte Rad- und Wanderwege, Personenschifffahrt auf der Weser, Freibäder, Grillplätze, eine Minigolfanlage, Spiel- und Bolzplätze sowie weitere Angebote für Fitneß und Freizeitspaß sorgen für einen abwechslungsreichen Aufenthalt.

 

Verkehrsanbindung

Verkehrsgünstige Lage. Bahnstation der Strecke 265. Autobahn A2 Abfahrt Rehren 9 km; B83 (Wesertalstraße); AST-Verkehr.

 

Unterkünfte

- 226 Betten in Hotels
- 49 Betten in Pensionen und Gasthäusern
- 60 Betten in Privathäusern
- 171 Betten in Ferienwohnungen/-häusern
- 1 Heu-Hotel (ab Mitte Mai)
- Naturfreundehaus"Schneegrund" mit 50 Betten

 

Besonderer Tipp

Stift und Stiftskirche Fischbeck. Im Jahre 955 gegründetes Augustinerinnen-Kloster, seit 1559 adeliges Damenstift. Krypta, Tympanon, romanische Kreuzbasilika aus dem frühen 12. Jh. mit Kreuzgang (13. Jh.). - Berühmter Wandteppich von 1583 mit Darstellung der Gründungslegende in 6 Medaillons. Kräutergarten. Münchhausen-Hof (Bauwerk der Weserrenaissance): Zweiflügelanlage des 16. Jh. an der Weserseite der Stadt.

 

Stift Fischbeck

Wegen seiner unverfälscht erhaltenen romanischen Bauform und durch die Geschlossenheit seiner Anlage mit Kreuzgang ist das Stift Fischbeck ein großartiges Beispiel mittelalterlicher Klostertradition. Zur Versorgung unverheirateter Töchter der Adelsfamilien des Landes wurde das Stift eingerichtet. Die Beurkundung nahm im Jahre 955 König Otto I. vor.

Vor allem die Innenräume machen deutlich, daß die Stiftskirche der besterhaltene sakrale Großbau des Wesergebietes vor der Einführung der Monumentalwölbung ist, auch wenn architektonische Strenge des Raumes durch die hauptsächlich barocke Ausstattung festlich erhellt wird. Eine beträchtliche Zahl der sakralen Kostbarkeiten konnte bewahrt werden.

Wertvollster Teil der Stiftskirche ist die unter dem Chor liegende Krypta, die seit dem frühen 12. Jahrhundert unverändert erhalten geblieben ist. Zu den weiteren Kostbarkeiten aus älterer Zeit gehören ein Triumphkreuz des 13. Jahrhunderts und vor allem der berühmte Fischbecker Wandteppich aus dem Jahre 1583, der auf 6 Medaillons die Gründungslegende darstellt.

Mit seinem einzigartigen erhaltenen Kreuzgang hat dieses bedeutende Denkmal niedersächsischer Romanik im Laufe der Jahrhunderte beträchtliche Bauschäden erleiden müssen. Aufgrund dessen wurde 1986 der "Förderkreis Stift Fischbeck" gegründet, der die Erhaltung und Ausgestaltung des Stiftes als besonderen Kulturträger im Weserraum fördert.

 

Der Klostergarten in Fischbeck

Zwar war das uralte Stift Fischbeck nie ein Kloster im strengen Sinne, doch war die Gemeinschaft der Stiftsdamen einem klösterlichen Konvent durchaus vergleichbar. Das betrifft nicht nur das geistliche Zusammenwirken, sondern auch den Alltag, zu dem auch die Gartenarbeit gehörte. Gärten sind für Klöster und Stifte Nutz- und Ziergärten zugleich; in ihnen wurden Küchengemüse und -kräuter, Heilpflanzen, aber auch solche Blumen gezogen, die sinnbildliche Bedeutung hatten und wieder in den geistlichen Bereich verwiesen, so die Rose und die Lilie als Marienblumen. Gemüse-, Würz- und Heilpflanzen aber wurden in Küche und Krankenstube verwendet; so manche Pflanze - so der Fenchel - sogar hier wie dort.

Seit altersher sind die Klöster und sonstige Orte geistlicher Gemeinsamkeit die Pflanz- und Pflegestätten der Gartenkultur. Schon Karl der Große ordnete an, Listen von Pflanzen als verbindliche Musterkataloge aufzustellen. Abt Walafrid Strabo praktizierte den klösterlichen Gartenbau auf der Reichenau im Bodensee, und Hildegard von Bingen hinterließ schriftlich ihre aus Erfahrung gewonnenen Erkenntnisse, wie man Pflanzen ziehen soll und welchen Nutzen sie bringen können. An diese Tradition knüpft das Stift Fischbeck mit der Anlage eines Klostergartens an. Inmitten der großen Gartenanlage mit ihrem prächtigem Baumbestand ist ein Geviert von hundert Quadratmetern abgesteckt, mit einem nach mittelalterlichem Vorbild hergestellten Flechtzaun umgeben, in buchsbaumbegrenzte Einzelbeete abgeteilt und schon mit den ersten Pflanzen besetzt. Demnächst folgen kleine Tafeln, die den Namen jeder Pflanze, ihre Herkunft und ihre Verwendung nennen; auf größeren Tafeln an der Fachwerkmauer werden die Geschichte der klösterlichen Gartenkultur im allgemeinen und des Klostergartens im Stift Fischbeck dargestellt.

Das Projekt wird betreut vom Lions-Club Hameln und im Rahmen des Programms "Wege in die Romanik" vom Land Niedersachsen gefördert.

 

Tourist Information
Lange Str. 63
31840 Hess. Oldendorf
Tel.: 05152/19433
Fax: 05152/1405
Internet: www.hessisch-oldendorf.de