Sagenhaftes Weserbergland

Weserbergland.COM

Sagenhaftes Weserbergland

Anzeigen





Ferienwohnung Stüver Hajen

Ferienwohnung Eichenborn

Ferienhaus Meyer Weserbergland

Umfrage

Das Weserbergland hat uns als Touristen ....
 
Historischer Ort des Genusses

Bisperode (sto). Vor zwei Jahren waren Diamanti und Anne Harmanis von Zürich nach Bisperode gezogen. In-nerhalb kurzer Zeit hatten sie sich in das Dorf- und Vereinsleben integriert, neue Freunde gewonnen und in ihrem Haus den mittlerweile bekannten Kulturtreff mit gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre „Swiss Bisp-Art“ eingerichtet. Am Tag des offenen Denkmals ließen sie ihr schmuckes Fachwerkhaus in der Küthestraße 5 zu einem „historischen Ort des Genusses“ werden.

 

Image

 

Dieses zweitälteste Gebäude des Ortes ist etwa 300 Jahre alt. „Eine Mauer, die aus einem vorherigen Bau übernommen worden sein muss, ist noch älter“, machte Anne Harmanis bei einer Führung durch das Haus aufmerksam. Darauf lassen Art und Dicke der Mauer sowie die darauf zu sehenden Brandspuren schließen. In den Jahren 1625 bis 1638 habe es in Bisperode nämlich zwei große Brände gegeben, die das Dorf nahezu in Asche gelegt hatten. Es werde vermutet, dass um die besagte Mauer das Haus damals wieder aufgebaut wurde. Heute zieht sich die Mauer unter anderem durch zwei Räume des jeden Donnerstag von 15 bis 18 Uhr geöffneten Kulturtreffs. „Der kostenlose Kulturtreff ist ein Ort der Begegnung und der Kommunikation und bietet heimischen und auswärtigen Künstlern ein Forum zur Präsentation ihrer Arbeiten“, so Diamanti Harmanis, Sohn eines griechischen Ikonenmalers. Auch literarische Veranstaltungen sind möglich.

Am Tag des offenen Denkmals vereinte das Ehepaar Harmanis im Haus und im Garten den Kunstgenuss mit kulinarischen, architektonischen, musikalischen und literarischen Genüssen. Im Mittelpunkt der vom Shanty-Chor Bisperode musikalisch umrahmten und vom Heimatbund Bisperode initiierten Veranstaltung stand eine Ausstellung mit Bildern und Skulpturen heimischer Künstler. Zu sehen waren unter anderem Arbeiten von Rudolf Beckmann, Helga Seimer, Norbert Grell, Peter Neff und Diamanti Harmanis, seines Zeichens Restaurator, Kunst- und Dekorationsmaler im Ruhestand. Britta Wytrykusch sorgte mit ihren selbst gesiedeten Seifen für eine besondere Duftnote. Mit eigener Weißstickerei trug Marlene Stille zu der Ausstellung bei, und Siegfried Wolf zeigte einen Fuhrpark in Miniaturausgabe. Künstlerin des kalten Buffets war Gertrud Bode.

Anne Harmanis führt Besucher in ihr 300 Jahre altes Fachwerkhaus an der Küthestraße.

 
Flotte Weser steuert auf gute Jahresbilanz zu

Image

 

Weserbergland (kar). „Es war die richtige Entscheidung, ans Wasser zu gehen. Wir bekommen hier viel mehr mit und können schneller reagieren“: Das stellt Reeder Jörg Menze für die Flotte Weser fest, die ihr Büro vom Infocenter an der Deisterallee in die ehemalige Nudelfabrik direkt an die Weser verlegt hat. Vor Ort sei man nun näher am Fahrgast. Das habe sich ausgezahlt, meinte Menze in einer vorläufigen Bilanz zur Schifffahrtssaison.

 

weiter …
 
Wird es die Stadt an der Weser bald bunt treiben?

Hameln (kar). Lila für die Weserbrücke? Grün fürs Wehr? Blau für die Schleusentürme? Wenn es nach den Visionen von Lichtplanern geht, könnte es Hameln als Stadt am Fluss bald ganz schön bunt treiben. Eine Probebeleuchtung hat unlängst gezeigt: Es gibt eine ganze Reihe Möglichkeiten, die Weser und markante Flussbauwerke spektakulär zu illuminieren. Alles ist letztlich eine Frage des Geldes: „Aber machbar“, ist CDU-Fraktionschef Claudio Griese zuversichtlich. Eine Arbeitsgruppe Weser der Christdemokraten hatte den Anstoß zu der Beleuchtungs-Aktion gegeben, deren Konzept dann von der Firma Elektroma in Zusammenarbeit mit Philipps Lighting erarbeitet wurde. Zwar herrscht im Stadtsäckel chronisch Ebbe, mithilfe von Sponsoren aber ließe sich das Beleuchtungskonzept durchaus umsetzen: „Ohne dass es den Steuerzahler einen Pfennig kostet,“ verspricht Griese.

Image

 Voraussetzung: Es wird ein Dach gefunden, auf dem sich eine Photovoltaik-Anlage installieren ließe, die groß genug ist, die Beleuchtungskörper mit Solarenergie zu versorgen. Experte auf dem Gebiet ist Elektroma-Chef Lutz Reimann, der auch bereit wäre, diese Anlage kostenlos zu installieren. Ins Auge gefasst hatte er bereits das Dach des Wasser- und Schifffahrtsamtes, Außenstelle Hameln. Doch die zuständige Stelle in Hannoversch Münden lehnte ab. „Jetzt suchen wir nach Alternativen“, sagt Griese. Von der Verwaltung sei das Dach der Rattenfänger-Halle vorgeschlagen worden.

Wäre der erste Schritt getan, ginge es im zweiten darum, Sponsoren für die Beleuchtungskörper und deren Installation zu finden. Den Kostenrahmen will Lutz Reimann jetzt überschlagen. Denn: „Wir bleiben an dem Thema dran“, sagt Griese.

 
Einst diente die Flößerei dem Holztransport

Image

Ein mit fröhlichen Menschen besetztes Floß treibt auf der Weser – was heute dem Vergnügen dient, war einst eine umweltfreundliche Art, Holz zu transportieren und es aus waldreichen Gegenden in holzarme Räume zu bringen. Die Flößerei als Holztransportmittel ist ein sehr altes Gewerbe. Bereits im Alten Testament wird davon berichtet. Julius Cäsar erzählt, dass die Helvetier mit Flößen über den Rhein setzten. Straßen und Wegeverhältnisse waren in ganz Mitteleuropa bis zum späten Mittelalter hinein sehr schlecht. Es gab kaum Wegenetze, und der Transport von Langholz über längere Strecken war zu Land nicht möglich.

weiter …
 



Weser bei Hameln Tündersche Warte
Die Weser bei Hameln - Tündersche Warte